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Geschichte - Geschichte der
Rose:
Der bisher älteste Nachweis für Rosengewächse
stammt aus der Altsteinzeit: Fossilien aus den Colorado Rockies
weisen Abdrücke von Rosenblättern auf.
Den frühesten Hinweis auf eine Kultivierung der Rose
gibt Konfuzius (551 v. Chr. bis 479 v. Chr): Er berichtet
von Rosenkulturen in den königlichen Gärten in Peking.
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Zur
Römerzeit wurden in Italien Rosen
(R. canina, R. gallica, R. alba) zur Parfümherstellung
in Plantagen und als Heilpflanze kultiviert.
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Mit
dem Ende des römischen Reiches fand der
Rosenanbau nur noch in den Klostergärten
zu Heilzwecken statt.
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Die Griechen nutzten die Rose zur Herstellung von heilenden
Salben, die Römer legten bereits Rosenplantagen zur Parfumerzeugung
an und nutzten sie ebenfalls als Heilpflanze. In der Römerzeit
genoss die Rose generell große Wertschätzung, sie
galt als Luxusgut: Bei Festgelagen der Reichen wurde die Festtafel
mit duftenden Rosenblütenblättern bestreut.
Nach dem Niedergang des Römischen Reiches wurde der Rosenanbau
auf die Klostergärten beschränkt, wo die Rose (Rosa
canina L.) als Heilpflanze Verwendung fand. Unter Karl dem
Großen hielt die Rose – ebenfalls als Heilpflanze
– Einzug in den privaten Gartenbau.
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Für die Römer war die Rose eines
der höchsten Luxusgüter und ihre
Festmahle waren von Rosenblüten übersät. |
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Karl
der Große verordnete den Anbau von Heil-
und Zierpflanzen und sorgte so wieder für
die Verbreitung der Rose in privaten Gärten.
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Im Hochmittelalter waren in Mitteleuropa Rosa alba, Rosa rubiginosa,
Rosa arvensis und Rosa canina verbreitet. Neue Sorten entstanden
nur durch spontane Mutationen und natürliche Kreuzungen.
Die Rosen waren einmalblühend und blühten in Rosatönen
und Weiß. Erst die Entdeckungsreisenden des 16. Jh.
brachten gelbe und rote Rosen aus Asien mit.
Josèphine Bonaparte, Gattin Napoleons, die »Rosenkaiserin«,
hatte großen Einfluss auf die Rosenkultivierung in Europa.
Auf ihrem Landsitz Malmaison legte sie die erste Rosensammlung
an. Detail am Rande: Ihr dritter Vorname nach Marie Josèphe
lautet Rose …
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1867 schuf der französische Züchter Jean Baptiste
Guillot seine »La France«, die erste Teehybride
– ein Meilenstein in der Geschichte der Rosenzüchtung.
In der Rosenzüchtung im deutschen Raum spielen die Züchter
Rudolf Geschwind (1829-1910), Peter Lambert (1859-1931) und
Wilhelm Kordes (1891-1976) eine entscheidende Rolle. August
Daniel Schwarzkopf, Hofgärtner Friedrichs II, kreierte
um 1770 die erste deutsche Zuchtrose, die »Perle von
Weißenstein«.
1868 gründete Heinrich Schultheis in Steinfurth (Bad
Nauheim) die erste Rosenbaumschule.
Die Mendel’sche Vererbungslehre legte den Grundstein
für die moderne Rosenzüchtung. Heute sind mehr als
30.000 Rosenzüchtungen bekannt.
In Deutschland werden Neuzüchtungen in eigenen Rosengärten
geprüft (Alldeutsche Rosenprüfung) und erhalten
gegebenenfalls das Anerkennungsprädikat »ARD-Rose«.
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