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| Symbolik
| Arten
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A-P | Klassen R1 |
| Klassen
R2 | Klassen
R-Z |
Klassen R1 - Rosen-Klassen:
Rosenliebhaber wählen Rosen meistens anhand der Rosenklassen
aus. In diesen sind die Rosen Gruppen nach ähnlichen
Eigenschaften oder ähnlicher Herkunft zusammengefasst.
(Gruppenliste von Rosenhof-Schultheis, Web: www.rosenhof-schultheis.de)
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Rosensträucher
wachsen freistehend aufrecht oder können
mit Hilfe von Rankhilfen auch klettern.
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Rambler
Rambler oder Schlingrosen, entstanden aus langtriebigen Strauchrosen,
die am Gehölzrand wuchsen, umschlingen mit ihren langen
weichen Trieben vorhandene Kletterhilfen – Gesträuch
oder Bäume –, um dem Licht entgegenzuwachsen.
Einige Sorten sind in Europa entstanden, z.B. die Ayrshire-
und die Arvensis-Rosen. Viele Züchtungen – hauptsächlich
aus dem 19. Jh. – stammen von asiatischen Rosen, wie
Rosa multiflora und Rosa wichuriana. Einige Arten können
beträchtliche Höhen erreichen und sich beachtlich
ausbreiten. Haben die Rosen genügend Platz dafür,
machen sie so gut wie keine Arbeit. Werden sie – aufgrund
von Platzmangel – aufgebunden und eingeengt, wachsen
sie oft zu fast undurchdringlichem »Buschwerk«
heran. In diesem Fall sind Pflegeschnitte unabdingbar. Wird
bei den R.arvensis-, R. multiflora- und R. wichuriana-Hybriden
nach der Blüte ein Teil der abgeblühten Zweige direkt
an der Basis entfernt, kann die Pflanze im Griff gehalten
werden und bringt auch weiter reichlich Blüten hervor.
Aus der Basis bilden sich meterlange junge Zweige, die im
folgenden Jahr reich blühen. Bei Arten, die nicht fortlaufend
neue Basistriebe bilden, sollte man beim Schnitt vorsichtiger
sein.
Rambler-Rosen blühen an bogigen Zweigen üppiger
– diese Eigenschaft nutzen seit Jahrhunderten Gartengestalter,
indem sie Girlanden ziehen, die weichen Triebe an Säulen
oder Pfosten kreisförmig nach oben binden oder Bogen
damit umschlingen.
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| Kletterrosen
werden zwei bis vier Meter hoch. Je nach Sorte
und Art sind sie einmal oder mehrmals blühende
Arten und Sorten. |
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Zu
den berühmtesten Strauchrosen der Welt
gehörte über Jahrzehnte die geschützte
Sorte "Schneewittchen".
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Remontantrosen (Rosa hybrida bifera)
Die ersten Remontantrosen – entstanden im 19. Jh. –
waren vermutlich eine Mischform von Portlandrosen und öfterblühenden
China-Hybriden mit einigen Gallica-Vorfahren. In der Mitte
des 19. Jh. galt der Begriff für eine ziemlich große
Gruppe mit ähnlichen Eigenschaften, u. a. des Öfterblühens.
Sie wachsen in Sträuchern oder Büschen, manche klettern,
manche kommen in Wuchs und Blütenform den modernen Teehybriden
nahe. Sie gelten als Klassiker, als Bindeglied zwischen den
alten und den modernen Sorten. Die Blüten sind groß,
stark gefüllt und duftend. Die Farbpalette reicht von
Weiß und Rosa über Purpur und Karmin bis Rotbraun.
Romantikrosen modern
Diese neuen Züchtungen im Stil der »alten Rosen«
stammen aus Kreuzungen von historischen mit modernen Sorten.
Sie sind wie die alten Sorten stark gefüllt und durftend,
weisen aber auch »moderne« Farben wie Gelb und
Aprikose auf.
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Weiße Rose (rosa alba)
Die weiße Rose ist eine der ältesten Gartenrosen
und wurde schon schon von den Griechen und Römern kultiviert.
Sie ist vermutlich aus aus Naturhybriden von R. canina var.
froebelii und der Damaszener-Rose in Kleinasien bzw. Südosteuropa
entstanden.
Sie wächst buschig, oft überhängend und ist
robust und winterhart, auch für kühle Lagen und
als Heckenpflanze geeignet. Die Blüten durften oft intensiv,
sind reich gefüllt und weiß bis rosa. Die dichten,
robusten Büsche eignen sich auch für kalte, hohe
Lagen und für Heckenpflanzungen besonders gut.
Bourbonrose (rosa borbonica)
Sie stammt von der Ile de Bourbon, heute Réunion. Dort
pflanzten die französischen Siedler Rosenhecken um ihre
Felder, wofür sie die R. damascena var. bifera und die
Parson's Pink China verwendeten. Daraus entstand 1817 eine
zufällige Kreuzung, deren Samen nach Frankreich zum Gärtner
des Herzogs von Orléans gesandt wurden. Aus einer weiteren
Kreuzung entstand die erste Bourbonrose.
Viele Bourbonrosen blühen – mit kurzen Unterbrechungen
– vom Frühsommer bis zum Spätherbst. Am üppigsten
präsentiert sich die Blüte im September. Die Blüten
sind gefüllt, gleichmäßig und duften intensiv.
Die Bourbonrosen sind kräftig, langtriebig und klettern
gerne. Einige Sorten sind kälteempfindlich.
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