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A-P | Klassen
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| Klassen R2 | Klassen
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Klassen R2 - Rosen-Klassen:
Rosenliebhaber und -Freunde suchen Rosen meistens über
die Rosenklasse aus.
Die Rosen sind in diesen Gruppen nach ähnlichen Eigenschaften
oder ähnlicher Herkunft zusammengefasst. (Gruppenliste
von Rosenhof-Schultheis, Web: www.rosenhof-schultheis.de)
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Rosensträucher
wachsen freistehend aufrecht oder können
mit Hilfe von Rankhilfen auch klettern.
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Rosa centifolia (Die Hundertblättrige
Rose, Kohl-Rose, Provence-Rose)
Die Hundertblättrige Rose ist eine Kreuzung von Rosa moschata,
Rosa gallica, Rosa damascena und Rosa canina, die Ende des 16. Jahrhunderts
in Holland entstanden ist und dort bis zur Mitte des 19. Jh.
weiterentwickelt wurde.
Die Centifolien waren die »Bauernrosen« vergangener
Zeiten, auf vielen Gemälden der großen flämischen
Meister wurden sie verewigt. Bis heute sind sie beliebt wegen
ihrer üppigen Blüten und des süßen Duftes.
Im Wuchs ähnelt die Centifolia der Rosa gallica, sie wird
aber höher, und sie ist nicht kälteempfindlich.
Die Blätter sind quergerunzelt und grob gesägt.
Die Blumenstiele sind lang und scharf borstig, die Blattstiele
haben keine Stacheln. Die zahlreichen Blüten sind dicht
gefüllt, die Färbung reicht von Weiß über
Rosa bis Dunkelrot. Die Blütenpracht im Frühjahr
kann so üppig ausfallen, dass die Stöcke gestützt
werden müssen.
Damaszener-Rose (Rosa damascena)
Die Damaszener-Rosen sind in Kleinasien entstanden, schon
1000 v. Chr. waren sie auf der Insel Samos bekannt. Zu unterscheiden
sind die sommerblühende Damaszener-Rose, die wahrscheinlich
von Rosa gallica und Rosa phoenicia abstammt, und die zweimal
(im Sommer und im Herbst) blühende Herbstdamaszener-Rose,
die vermutlich aus einer Kreuzung von Rosa gallica und Rosa moschata
entstand.
Der Wuchs ist kräfig und dicht, die Triebe sind lang
und bogig. Die weichen, blassgrünen Blätter sind
oben glatt und auf der Unterseite leicht behaart. Kelche und
Blütenstiele sind drüsig klebrig. Die Blüten
sind gefüllt, vom reinen Weiß bis zum leuchtenden
Purpur getönt und von besonderer Transparenz. Fast allen
Sorten ist der typische schwere Duft zu eigen.
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| Kletterrosen
werden zwei bis vier Meter hoch. Je nach Sorte
und Art sind sie einmal oder mehrmals blühende
Arten und Sorten. |
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Zu
den berühmtesten Strauchrosen der Welt
gehörte über Jahrzehnte die geschützte
Sorte "Schneewittchen".
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Rosa gallica (Rosa rubra, Provins-Rose,
Gallische oder Französische Rose, Essig-Rose)
Die Gallische Rose, Stammutter der alten Gartenrose, ist in
Mitteleuropa heimisch. Ihre Urform, die Rosa gallica pumila,
hat vielen Gallica-Rosen einen vorzüglichen Duft mitgegeben.
Aus der Rosa gallica officinalis (»Apothekerrose«)
wurde im Mittelalter das begehrte Rosenöl gewonnen. Speziell
in der französischen Region Provins fand sie für
Arzneien und Parfum Verwendung.
Die Rosa gallica wächst buschig-kompakt, leicht überhängend,
zeichnet sich durch gute Gesundheit und Winterhärte aus.
Sie blühen einmal im Sommer. Die Triebe sind besetzt
mit kleinen Stacheln, die Blätter sind ledrig, doppelt
gesägt, die Blattstiele drüsig borstig, und auch
die Hagebutten weisen zunächst drüsige Borsten auf.
Die Farbe reicht von Purpur und Rot bis violett. Schon seit
dem Mittelalter berühmt für ihre feine Farbgebung
ist die Rosa gallica versicolor (Rosa mundi). Andere Rosen dieser
Gattung besitzen eine besonders satte karmin- und purpurfarbene
Tönung.
Rosa lutea (Fuchs-Rose)
Sie ist die Mutter der gelben und orangefarbenen Rosen. Ihre
Heimat reicht von Kleinasien bis zum Nord-West-Himalaya. Die
Büsche haben braune, schlanke Stämme mit wenigen
geraden Stacheln. Das Laub klein, an der Oberseite glatt und
glänzend, unten und am Rand mit wohlriechenden Drüsen
besetzt. Die Fuchsrose blüht reich und sehr früh
und ist besonders kälteresistent.
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Rosa moschata (Moschusrose)
Der Ursprung der Moschus-Rose liegt in Indien oder Süd-China,
in Südeuropa ist sie schon lange bekannt. Ihre Hybriden,
entwickelt in der ersten Hälfte des 20. Jh., sind nach
ihren Züchtern benannt: Pemberton, Lambertiana, Bentall.
Die Moschusrosen sind widerstandsfähig und blühfreudig,
die Blüten der gefüllten Formen bestechen durch
zarte Pastelltöne und intensiven moschusartigen Duft,
die ungefüllten Formen mit den kleinen Blüten haben
sich den Wildrosencharakter bewahrt und sind für Romantikgärten
besonders attraktiv.
Rosa muscosa (Moosrose)
Die Moosrosen sind natürliche Mutationen der Centifolia.
Stengel, Fruchtknoten und Kelchblätter sind dicht mit
moosartigen grünen bis bräunlichen Drüsen besetzt,
die einen würzigen, bisweilen harzigen Duft ausströmen.
Sie blühen reich und sind winterfest.
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