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Klassen R2 - Rosen-Klassen:

Rosenliebhaber und -Freunde suchen Rosen meistens über die Rosenklasse aus.
Die Rosen sind in diesen Gruppen nach ähnlichen Eigenschaften oder ähnlicher Herkunft zusammengefasst. (Gruppenliste von Rosenhof-Schultheis, Web: www.rosenhof-schultheis.de)

rose
   
1868 wurde die erste deutsche Rosenschule von Heinrich Schultheis gründet.
Web: www.rosenhof- schultheis.de
 
   
 
rose
   
Rosensträucher wachsen freistehend aufrecht oder können mit Hilfe von Rankhilfen auch klettern.
 
   


Rosa centifolia (Die Hundertblättrige Rose, Kohl-Rose, Provence-Rose)
Die Hundertblättrige Rose ist eine Kreuzung von Rosa moschata, Rosa gallica, Rosa damascena und Rosa canina, die Ende des 16. Jahrhunderts in Holland entstanden ist und dort bis zur Mitte des 19. Jh. weiterentwickelt wurde.
Die Centifolien waren die »Bauernrosen« vergangener Zeiten, auf vielen Gemälden der großen flämischen Meister wurden sie verewigt. Bis heute sind sie beliebt wegen ihrer üppigen Blüten und des süßen Duftes.
Im Wuchs ähnelt die Centifolia der Rosa gallica, sie wird aber höher, und sie ist nicht kälteempfindlich. Die Blätter sind quergerunzelt und grob gesägt. Die Blumenstiele sind lang und scharf borstig, die Blattstiele haben keine Stacheln. Die zahlreichen Blüten sind dicht gefüllt, die Färbung reicht von Weiß über Rosa bis Dunkelrot. Die Blütenpracht im Frühjahr kann so üppig ausfallen, dass die Stöcke gestützt werden müssen.

Damaszener-Rose (Rosa damascena)
Die Damaszener-Rosen sind in Kleinasien entstanden, schon 1000 v. Chr. waren sie auf der Insel Samos bekannt. Zu unterscheiden sind die sommerblühende Damaszener-Rose, die wahrscheinlich von Rosa gallica und Rosa phoenicia abstammt, und die zweimal (im Sommer und im Herbst) blühende Herbstdamaszener-Rose, die vermutlich aus einer Kreuzung von Rosa gallica und Rosa moschata entstand.
Der Wuchs ist kräfig und dicht, die Triebe sind lang und bogig. Die weichen, blassgrünen Blätter sind oben glatt und auf der Unterseite leicht behaart. Kelche und Blütenstiele sind drüsig klebrig. Die Blüten sind gefüllt, vom reinen Weiß bis zum leuchtenden Purpur getönt und von besonderer Transparenz. Fast allen Sorten ist der typische schwere Duft zu eigen.

rose
   
Kletterrosen werden zwei bis vier Meter hoch. Je nach Sorte und Art sind sie einmal oder mehrmals blühende Arten und Sorten.  
   
 
rose
   
Zu den berühmtesten Strauchrosen der Welt gehörte über Jahrzehnte die geschützte Sorte "Schneewittchen".
 
   


Rosa gallica (Rosa rubra, Provins-Rose, Gallische oder Französische Rose, Essig-Rose)
Die Gallische Rose, Stammutter der alten Gartenrose, ist in Mitteleuropa heimisch. Ihre Urform, die Rosa gallica pumila, hat vielen Gallica-Rosen einen vorzüglichen Duft mitgegeben.
Aus der Rosa gallica officinalis (»Apothekerrose«) wurde im Mittelalter das begehrte Rosenöl gewonnen. Speziell in der französischen Region Provins fand sie für Arzneien und Parfum Verwendung.
Die Rosa gallica wächst buschig-kompakt, leicht überhängend, zeichnet sich durch gute Gesundheit und Winterhärte aus. Sie blühen einmal im Sommer. Die Triebe sind besetzt mit kleinen Stacheln, die Blätter sind ledrig, doppelt gesägt, die Blattstiele drüsig borstig, und auch die Hagebutten weisen zunächst drüsige Borsten auf. Die Farbe reicht von Purpur und Rot bis violett. Schon seit dem Mittelalter berühmt für ihre feine Farbgebung ist die Rosa gallica versicolor (Rosa mundi). Andere Rosen dieser Gattung besitzen eine besonders satte karmin- und purpurfarbene Tönung.

Rosa lutea (Fuchs-Rose)
Sie ist die Mutter der gelben und orangefarbenen Rosen. Ihre Heimat reicht von Kleinasien bis zum Nord-West-Himalaya. Die Büsche haben braune, schlanke Stämme mit wenigen geraden Stacheln. Das Laub klein, an der Oberseite glatt und glänzend, unten und am Rand mit wohlriechenden Drüsen besetzt. Die Fuchsrose blüht reich und sehr früh und ist besonders kälteresistent.

 
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Rosa moschata (Moschusrose)
Der Ursprung der Moschus-Rose liegt in Indien oder Süd-China, in Südeuropa ist sie schon lange bekannt. Ihre Hybriden, entwickelt in der ersten Hälfte des 20. Jh., sind nach ihren Züchtern benannt: Pemberton, Lambertiana, Bentall. Die Moschusrosen sind widerstandsfähig und blühfreudig, die Blüten der gefüllten Formen bestechen durch zarte Pastelltöne und intensiven moschusartigen Duft, die ungefüllten Formen mit den kleinen Blüten haben sich den Wildrosencharakter bewahrt und sind für Romantikgärten besonders attraktiv.

Rosa muscosa (Moosrose)
Die Moosrosen sind natürliche Mutationen der Centifolia. Stengel, Fruchtknoten und Kelchblätter sind dicht mit moosartigen grünen bis bräunlichen Drüsen besetzt, die einen würzigen, bisweilen harzigen Duft ausströmen. Sie blühen reich und sind winterfest.

 

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