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| Symbolik
| Arten
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A-P | Klassen
R1 |
| Klassen
R2 | Klassen R-Z |
Klassen R-Z - Rosen-Klassen:
Rosenliebhaber und -Freunde suchen Rosen meistens über
die Rosenklasse aus.
Die Rosen sind in diesen Gruppen nach ähnlichen Eigenschaften
oder ähnlicher Herkunft zusammengefasst. (Gruppenliste
von Rosenhof-Schultheis, Web: www.rosenhof-schultheis.de)
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Rosensträucher
wachsen freistehend aufrecht oder können
mit Hilfe von Rankhilfen auch klettern.
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Bibernell-Rose (Rosa pimpinellifolia,
Burnett-Rose, Dünen-Rose)
Die Bibernell-Rose gedeiht von Europa bis Asien. Sie wird
zwischen ein und zwei Meter hoch und bildet dichte Triebe.
Die Blättchen sind klein, dunkelgrün und glatt.
Die Bibernell-Rose blüht früh, im späten Frühjahr,
und üppig. Eine Besonderheit sind die Hagebutten: Sie
sind schwarz und kugelig. Ihr Wildrosencharakter und die dunklen
kleinen Blätter machen sie zu einem dekorativen Blickfang.
Sie breitet sich mit unterirdischen Ausläufern aus, ist
daher auch ein guter Bodenfestiger. Einige Sorten bilden prächtiges
Herbstlaub. Sie schätzt auch ärmere, sandige, kalkhaltige
Böden.
Rosa rubiginosa (R. eglanteria, Schottische
Zaunrose, Apfelrose, Weinrose, Sweet Briar)
Ende des 19. Jahrhunderts begann der englische Lord Penzance
diese einheimische Wildrose für Kreuzungen mit den unterschiedlichsten
Rosen zu verwenden.
Der Name Apfelrose kommt daher, dass bei allen aus diesen
Kreuzungen entstandenen Hybriden das Laub besonders bei feuchtem
Wetter stark nach reifen Äpfeln duftet.
Die Rosen wachsen dichtbuschig, erreichen eine Höhe von
1,5 bis 2,5 Meter und sind widerstandsfähig. Sie blühen
im Sommer in rosa bis karminroten Farbtönen.
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| Kletterrosen
werden zwei bis vier Meter hoch. Je nach Sorte
und Art sind sie einmal oder mehrmals blühende
Arten und Sorten. |
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Zu
den berühmtesten Strauchrosen der Welt
gehörte über Jahrzehnte die geschützte
Sorte "Schneewittchen".
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Kartoffelrose (Rosa rugosa)
Die Kartoffelrose stammt aus Ostasien, 1756 kam sie aus Japan
zu uns. Ihren Namen erhielt sie wegen der runzligen Blätter,
die an das Laub von Kartoffeln erinnern. Weit verbreitet ist
sie im Gebiet der Nordseeküste, da sie sehr widerstandsfähig
und salzverträglich ist. Besonders gerne wird sie zur
Autobahnbepflanzung herangezogen. Sie bildet große Hagebutten
mit viel Fruchtfleisch.
Strauchrosen
Sind aus Wild- und Remontantrosen entstanden. Sie erreichen
Höhen von zwei bis drei Metern und benötigen keine
Kletterhilfen. Sie sind früh- oder sommerblühend.
Strauchrosen modern
Diese Rosen wachsen aufrecht und werden – ohne Rankgerüste
– zirka zwei Meter hoch. Sie sind meist öfterblühend.
Teehybriden (Edelrosen)
Die Teehybriden sind aus der Kreuzung von öfterblühenden
Tee- und Remontantrosen entstanden. Sie zeichnen sich durch
die edle Blüte aus und verkörpern das Bild der Rose
schlechthin. Es gibt sie mittlerweile in praktisch jeder Farbe.
Diese Rosen machen praktisch jede Rosenfarbe möglich.
Ihre edel wirkende Blüte ist das, was sich die Allgemeinheit
unter einer Rose vorstellt. Dass bei der Züchtung auf
die Haltbarkeit Augenmerk gelegt wurde, wirkte sich negativ
auf den Duft aus – Teehybriden (im Gegensatz zu historischen
Teehybriden) duften in der Regel nicht intensiv.
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Teehybriden historisch
Die historischen Teehybriden sind direkte Nachfahren der Remontantrosen.
Viele dieser Sorten haben den Duft bewahrt, den wir bei den
modernen Teehybriden vermissen.
Teerosen (Rosa indica fragrans)
Die ersten Teerosen, natürliche Kreuzungen der Rosa gigantea
mit der Rosa chinensis, kamen Anfang des 19. Jh. nach Europa.
Ihren Namen erhielten diese Rosen wegen des feinen Duftes
der getrockneten Blütenblätter, die chinesische
Teepflanzer zum Veredeln des Tees verwendeten. Der süße
Duft, die elegante Blüte und die klaren Pastellfarben
machten die Teerosen als Ausgangspflanze für Züchtungen
in der 2. Hälfte des 19. Jh. äußerst beliebt,
sodass 1867 die erste Teehybride entstand. Die Teerosen sind
nicht frosthart und eignen sich v. a. für Weinbauklima
oder für Zucht unter Glas.
Wildrosen
Wildrosen sind aus Verbreitungsgebieten von der ganzen Welt
zu uns gekommen und bilden die Grundbausteine aller modernen
Hybriden.
Die meisten sind recht widerstandfähig und eignen sich
hervorragend als Vogelschutzhecken in Naturgärten. Sie
werden meist über 2 Meter hoch, einige Arten bilden interessante
Formen von Hagebutten.
Zwergrosen
Zwergrosen werden nur 15 bis 30 cm groß. Sie werden
oft als Balkonblumen und in Steingärten verwendet. Leider
sind sie wenig widerstandsfähig und krankheitsanfällig.
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